ALK 2.0 • Der Film

Kurzfilm

Kunde

Unia Arbeitslosenkasse

Leistungen

Drehbuch / Kamera / Postproduktion

Datum

Juni 2022

Projekt

Ein spezielles und wunderbares Projekt!

Die Unia Arbeitslosenkasse führte in den vergangenen Jahren ein grösseres organisatorisches Reorganisationsprojekt durch. Zum Abschluss des Projektes wollte sich die Kassenleitung bei den rund 350 Mitarbeitenden mit einem Film bedanken. Ausgegebenes Ziel: Es sollte Spass machen und das Projekt (und die damit einhergehenden Herausforderungen in der Umsetzung) mit einem Augenzwinkern abschliessen.

Im Februar begannen die Vorarbeiten mit der Ausarbeitung des Drehbuchs. Kathrin Wüscher von KW Films und ich machten uns daran, eine Geschichte zu spinnen. Ausgangspunkt war, den echten (und respektierten) Projektleiter zu parodieren und den Mitarbeitenden Hintergründe aufzuzeigen, weshalb gewisse Dinge im Projektverlauf schiefgelaufen sein könnten – natürlich alles frei erfunden.

In der zweiten Phase ging es darum, geeignete Locations zu finden, Requisiten wie Zeitungen, Logos, Animationen, Pflanzen, Partyartikel usw. zu organisieren und die geeigneten Darsteller:innen zu finden. Denn, so die Idee der Organisation, die «Schauspieler:innen» sollten aus der eigenen Organisation kommen. Also stellten wir eine Liste der «Typen» zusammen, die wir für den Film benötigten und die Kommunikationsabteilung machte sich daran, geeignete Leute in den eigenen Reihen zu finden.

Ganz ohne Profis wollten wir dann aber doch nicht auskommen, und so konnten wir den wunderbaren Ilja Baumeier für die Rolle des fiktiven Projektleiters Tim begeistern – eine wahrlich perfekte Besetzung. Im Weiteren konnten wir einige «echte» Protagonisten engagieren, wie z.B. den echten Kioskbesitzer Jürg Hack oder auch den Inhaber der wunderschönen Crêperie Le Carrousel in Bern, Daniel Stähli.

Danach standen – unter grösster Geheimhaltung – 5 Drehtage in Bern an, um alle Szenen in Windeseile in den Kasten zu bekommen. Danach folgte eine kurze, jedoch intensive Phase des Schnittes des Films. Denn ein weiteres Highlight im Film sollten Wendepunkte werden, an welchen das Publikum auswählen kann, wie es weitergehen soll mit der Geschichte. So entstanden am Ende drei Kapitel.

Damit die Zuschauer:innen die anderen Varianten des Films nach der Live-Veranstaltung auch noch nachschauen konnten, haben wir zusätzlich eine Webseite kreiert, die den Film in allen Variationen präsentiert.

Der Original in Mundart spielende Film wurde danach noch in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch untertitelt, damit alle Sprachregionen der Organisation in den vollen Genuss des Films kommen.

Und am 10. Juni 2022 stand die Premiere auf Grossleinwand am Mitarbeiterfest an – und das im wunderschönen Stadttheater Olten. Und wie wir hören, wurden alle Ziele erreicht: Unterhaltung, Spass, staunen und viel Gelächter, wenn mal wieder ein Vorgesetzter auf der Leinwand auftauchte und mal eine andere, nicht ganz ernst gemeinte Rolle spielte.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, Sponsoren und Unterstützer:innen (wir lieben das Häsli, Simone!) und natürlich der Unia für ihr Vertrauen und ihren Mut, solch ein Projekt ganz uneitel umzusetzen!

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